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 Das gesteigerte Interesse an der eigenen, lokalen Geschichte manifestiert sich seit einigen Jahrzehnten in den überall mit grossem Aufwand begangenen Ortsjubiläen. In diesem Zusammenhang wird meist auch die jeweilige Ortsgeschichte aufgearbeitet. Solche Ortschroniken sind in den vergangenen Jahren zunehmend professioneller gestaltet worden. Gemeinden und Städte legen ihre Ortsgeschichtsschreibung immer häufiger in die Hände gelernter Historiker. Dies hat jedoch nicht immer den gewünschten Effekt: Da die Historiker in ihrer akademischen Ausbildung in der Regel nicht lernen, auf ein Laienpublikum zuzuschreiben, entsteht häufig das Problem, dass die Auftraggeber, um deren Geschichte es geht, sich in den vorgelegten Werken nicht wieder finden.
Ich versuche in meinen Arbeiten das Dilemma aufzulösen. Zuverlässig erarbeitete Forschungsergebnisse werden in verständlicher, wo es geht, in erzählerischer Weise weitergegeben. Es geht darum, eine lokale Geschichte als zusammenhängende Erzählung herüberzubringen. Sie wird nicht an bis zu 20 Autoren aufgeteilt und damit „verhackstückt“. Die Spezialisierung der Fachbereiche erfordert es zwar, eine Geschichte von 1000 Jahren und mehr auf verschiedene Schultern zu verteilen, dennoch muss die Gesamtdarstellung inhaltlich, in der Erscheinungsform und möglichst auch stilistisch aus einem Guss sein. Die Autoren schreiben nicht für ihre Kollegen an der Universität, sondern sie haben zu jedem Zeitpunkt ihrer Arbeit ihr „Zielpublikum“ vor Augen. So wird eine Ortsgeschichte nicht akademisch verschlüsselt, sondern dem Laien werden komplexe Sachverhalte und Voraussetzungen seiner eigenen Geschichte aufgeschlossen.
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Haiterbach |
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Mitarbeit an zahlreichen Ortsgeschichten:
Dorf und Pfarrei Laiz im Mittelalter im Spannungsfeld von Kirche, Kloster und Ortsherrschaft. In: Von Laizen bis Laiz. Heimatbuch Laiz 1231-2010, hg. von Heinz Berger und Werner Kirschbaum. Laiz 2010, S. 20-35.
|  | Heitersheim 1300 bis 1800: Lebenswelten einer fürstlichen Kleinresidenz. In: Heitersheim. Eine Stadt mit großer Geschichte. Hg. von der Historischen Gesellschaft der Malteserstadt Heitersheim e.V. Heitersheim 2010, S. 72-99.
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| Rosenfeld im Mittelalter. In: Geschichte der Stadt Rosenfeld, hg. von Monika-Spicker-Beck im Auftrag der Stadt Rosenfeld. Rosenfeld 2009, S. 46-109.
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| „Wir (Sulzer) Bürger“, Festvortrag gehalten anlässlich des 725. Jubiläums der Stadt Sulz am Neckar am 26. Oktober 2009.
|  | Hettingen im Mittelalter. In: Dorfleben hinter Stadtmauern. 600 Jahre Stadt Hettingen 1407-2007. Hrsg. von der Stadt Hettingen 2007, S. 9-24.
|  | Die Herren von Rechberg und die Formierung der Herrschaft Schramberg. In: Schramberg. Adelsherrschaft - Marktflecken - Industriestadt. Hrsg. vom Museums- und Geschichtsverein Schramberg e.V. und von der Großen Kreisstadt Schramberg. Schramberg 2004.
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| Artikel „Deißlingen“ und Wellendingen- „Wilflingen“. In: Der Landkreis Rottweil (Baden-Württemberg - Das Land in seinen Kreisen). 2 Bde. Ostfildern 2003.
|  | Villingen im Spätmittelalter. Verfassung, Wirtschaft, Gesellschaft. In: Villingen und Schwenningen. Geschichte und Kultur. Villingen-Schwenningen 1998.
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| Untersuchungen zur Geschichte und Baugeschichte des ehemaligen St. Georgener Pfleghofs. In: Das Abt-Gaisser-Haus in Villingen. VS-Villingen 1997.
|  | Sernatingen im Bauernkrieg und der Ketzereiprozeß gegen den Frühmesser Johannes Hüglin. In: Ludwigshafen am Bodensee. Bildband zur 850-Jahr-Feier. Stockach 1996.
|  | Die Herren von Bubenhofen und die Herrschaft Haimburg (1418-1522). In: 700 Jahre Grosselfingen. Horb a.N. 1995.
|  | „Rangendingen ist ein sehr vermögendliches Dorf“. Der Marktflecken Rangendingen im späten Mittelalter. In: 1200 Jahre Rangendingen. Hechingen 1995.
|  | Ein Dorf tritt ins Licht der Geschichte - Immenstaad im Mittelalter. In: Immenstaad - Geschichte einer Seegemeinde. Konstanz 1994.
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| Leben und Alltag in früherer Zeit. In: 1200 Jahre Hechingen. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Hechingen. Hechingen 1987.
|  | Die Herren von Bisingen. Ein Beitrag zur hohenzollerischen Geschichte im 13. und 14. Jahrhundert. In: 1200 Jahre Bisingen 786-1986. Bisingen 1987.
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